Die Schüler Union Nordrhein-Westfalen lehnt den von „Fridays for Future“ initiierten Vorstoß zu einem Schulboykott in NRW klar ab.

Die einstige umweltpolitische Organisation mache sich ihre Glaubwürdigkeit selbst kaputt, wenn sie fordere, sogar den freiwilligen Schulbesuch von Abiturjahrgängen zu boykottieren und nehme ihren Mitschülern auch noch die Chance auf Bildung.

„Wenn Fridays for Future jetzt zu einem Boykott des Angebots aufruft, dann ist das der Versuch, innerhalb ihrer eigenen Jahrgangsstufe eine Art Gruppenzwang zum Fernbleiben des Bildungsangebots aufzubauen. Über den Boykottaufruf seinen Mitschülern die Chance auf einen fairen Abschluss verwehren zu wollen, ist gerade in diesen Zeiten unsolidarisch und für uns nicht nachvollziehbar. Kein Schüler möchte sich vor seinen Mitschülern rechtfertigen müssen, weshalb er vielleicht noch etwas mehr Vorbereitung braucht und sich deshalb nicht an diesem Boykott beteiligt“, erklärt der Landesvorsitzende Lars Görtz.

Die Schüler Union NRW begrüßt die von der schwarz-gelben Landesregierung eingeleiteten Maßnahmen zur Vorbereitung der Abschlussjahrgänge. So ermögliche man jedem Schüler unter fairen Bedingungen einen bundesweit vergleichbaren Abschluss zu erlangen. Dazu freue man sich, dass sogar für die Abiturienten, die mit ihrem Curriculum weitgehend durch sind, trotzdem ein freiwilliges Hilfsangebot besteht.

„Hier wird versucht etwas zu skandalisieren, wo es nichts zu skandalisieren gibt. Es zwingt sich fast der Eindruck auf, sich hier vor den Kommunalwahlen im September nochmal relevant machen zu wollen. Ich persönlich schreibe auch in diesem Jahr mein Abitur und bin dankbar, ab Donnerstag in der Schule Vorbereitungskurse wahrnehmen zu dürfen“, ergänzt Görtz abschließend.

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